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12 wege, indigenen kulturen in kanada näher zu kommen

12 wege, indigenen kulturen in kanada näher zu kommen

Wenn Sie das authentische Kanada erleben wollen, beginnen Sie am besten am Ursprung. Attraktionen, Veranstaltungen und Abenteuer bewahren die reiche indigene Geschichte des Landes, die sich von Küste zu Küste in jeder Provinz vielfach wiederfindet.

 

Mit den folgenden zwölf touristischen Angeboten erleben Sie die Kultur und Geschichte der First Peoples besonders intensiv – eine eindrucksvolle Erfahrung.

 

Manito Ahbee Festival

The Manitoba Ahbee Festival Indigenous. Credit: Tourism Canada

Trommler beginnen ihren stampfenden Rhythmus, Frauen breiten ihre Tücher wie Schmetterlingsflügel aus – und ihr seid mittendrin in Winnipegs Manito Ahbee FestivalExterner Link Titel. Am traditionellen Versammlungsort der Ureinwohner treffen federgeschmückte Powwow Performer auf indigene Hiphop Künstler. Euer Körper bewegt sich automatisch mit, wenn die Tänzer der Cree, Ojibwa und Dakota Sioux im Rhythmus der Trommeln herumwirbeln und singen. Und sobald der „intertribal dance“ ausgerufen wird, gilt auch für Besucher vom Stamm der Touristen: Mittanzen!  

 

Great Spirit Circle Trail

Auf dem Rundweg Great Spirit Circle Trail sehen und erleben Besucher die Lebensweisen des Volks der Anishinaabe auf der Insel Manitoulin in Ontario – der weltgrößten Insel in einem Süßwassersee. Die umwerfende Schönheit der Landschaft mit Wasserfällen, glasklaren Seen und ewig weiter Sicht wird nur übertroffen von der reichen Kultur. Sieben Reservate der First Nations sind dort beheimatet, die Bewohner wollen ihr Kulturgut erhalten und weitergeben. So machen einheimische Führer mit euch eine Reise durch die Natur, die Geschichte und die Gerichte des Stammes und ihr könnt sogar einer traditionellen Zeremonie der Anishinaabe beiwohnen.

 

Kejimkujik National Park and National Historic Site

An aerial view of Kejikujik National Park and Historic Site. Credit: Tourism Nova Scotia

 

Der Kejimkujik National ParkExterner Link Titel in Nova Scotia ist toll zum Hiken und Campen, außerdem könnt ihr Überreste der Mi´kmaq erforschen. Steinschnitzereien, auch Petroglyphen genannt, findet ihr im ganzen Park; mit Bildern vom Fischen, Jagen und anderen Momentaufnahmen aus dem Leben der Mi´kmaq. Wer möchte, kann auch ein Kanu leihen und auf den Wasserwegen der Eingeborenen paddeln. Kleiner Tip, bevor ihr in See stecht: Der Name des Parks kommt vom Kejimkujik See und Kejimkujik bedeutet in Mi`kmaq „müder Muskel“… 

 

Head-Smashed-In Buffalo Jump Info-Zentrum

 

Head-Smashed-In Buffalo Jump, Alberta. Credit: Travel Alberta / Mike Seehagel

Rund 6.000 Jahre lang war der Head-Smashed-in Buffalo Jump in Alberta der Jagdplatz vieler Nomadenstämme. Er zählt zu den ältesten und am besten erhaltenen historischen Jagdgründen in Nordamerika und das preisgekrönte InformationszentrumExterner Link Titel ist in jedem Fall ein Highlight. Hier erfahrt ihr, wie die Ureinwohner Kanadas sich die Landschaft des legendären Buffalo Jump bei der Jagd zunutze gemacht haben. Nur so viel: der Name des Ortes kommt nicht von ungefähr. First Nation Guides erzählen vom Leben in der Prärie und zeigen euch, wie die Stämme bei der Jagd zusammengearbeitet haben, um jeden Teil des erlegten Tieres zu nutzen. Im Sommer veranstalten die Tänzer und Trommler traditionelle Feste.

 

The Huron Traditional Site

Eine Viertelstunde Fahrt von Québec City liegt Wendake, eine Huron Traditional SiteExterner Link Titel. Mitten im Huron-Wendat Reservat schlendern Besucher durch das nachgebaute Huron Dorf und die Geschichte der Eingeborenen. Es gibt geführte Touren in ein Longhouse, die traditionelle Behausung der Huron, ihr könnt Schnupperkurse in Handarbeiten mitmachen oder auf eine schamanische Reise gehen. Zum Abschluss lohnt sich ein Abstecher ins NEK8ARRE Restaurant, in dem ihr traditionelle Gerichte der Huron genießen könnt.  

 

'Ksan Historical Village and Museum

Ksan Historical Village and Museum in Hazelton, BC. Credit: Regional District of Kitimat-Stikine / Steve Rogers

In der Gemeinde Hazelton im Norden British Columbias befindet sich das `Ksan Historical Village and MuseumExterner Link Titel, ein nachgebautes Gitxsan Dorf. Sieben Longhouses, von denen das erste 1959 nachgebaut wurde, bilden die Gemeinde, die so hunderte, vielleicht sogar tausende Jahre am selben Flussufer stand. Ihr könnt dort die Räucherkammer, die Vorratsspeicher und Totempfähle besichtigen.

 

Spirit Bear Lodge

In Search of the Spirit Bear with the Kitasoo/Xai’xais First Nations. Credit: Spirit Bear Lodge

Im Gebiet der alten Kitasoo/ Xai´xais Völker lebt der geheimnisvolle Kermodebär (Geisterbär)Externer Link Titel. Die Ureinwohner und ihre Kultur sind eng verbunden mit dem Land und seinen Tieren und bei einer Tour mit einheimischen Führern im Great Bear Forest taucht ihr tief in die Geschichte der alten Völker ein, besucht ein traditionelles Big House und historische Stätten. Und vielleicht begegnet ihr auch dem fast mystischen, cremefarbenen Spirit-Bären.

 

Great Northern Arts Festival

Im Sommer geht die Sonne in den Northwest Territories 56 Tage nicht ins Bett. Statt sich über schlaflose Nächte zu ärgern, feiern die Einheimischen das Naturspektakel. Seit einem Vierteljahrhundert gibt es das Great Northern Arts FestivalExterner Link Titel, unter der Mitternachtssonne zeigen Maler, Bildhauer, Musiker und First Nations Künstler aus dem ganzen Land ihre Werke. Sehen Sie zu, wie eine Gwich'in-Frau handgefertigte indigene Puppen herstellt, und erleben Sie wie dem Speckstein in den Händen eines indigenen Schnitzers allmählich ein Eisbär „entsteigt“, und tanzen Sie zu Inuit-Hip-Hop.

 

West Baffin Eskimo Co-Operative Limited

Schnitzereien, Radierungen und Steindrucke sind das Hauptgeschäft der West Baffin Eskimo Co-Operative LimitedExterner Link Titel, einer Gemeinschaft von Inuit Künstlern in Cape Dorset. Die Genossenschaft gibt es seit über 50 Jahren, sie wird gerne als eine Art Welthauptstadt der Inuit-Kunst bezeichnet. An den Ufern der Hudson Strait betreiben die Künstler ihr Gewerbe und einige Kunstliebhaber machen sich dafür jedes Jahr auf nach Baffin Island.

 

Wanuskewin Heritage Park

Wanuskewin Heritage Park. Credit: Tourism Saskatchewan

6.000 Jahre lang war der Wanuskewin Heritage ParkExterner Link Titel Treffpunkt für die nördlichen Prärieindianer. Hier jagten die Ureinwohner Saskatchewans Büffel und feierten ihre Bräuche. Heute schlängelt sich ein Lehrpfad durch den Park, der zu Ausgrabungen von Tipi-Stätten, kleinen Steinpyramiden, Keramikscherben, Tierknochen und anderen Geschichtszeugnissen führt. Übernachtet in einem Tipi, lauscht den alten Überlieferungen rund ums Lagerfeuer und kostet dabei das leckere Bannock, das Brot der kanadischen Ureinwohner.

 

Tombstone Territorial Park

Tombstone Territorial Park, Yukon. Credit: Destination Canada

 

Knapp 300 Kilometer vom Polarkreis entfernt findet ihr im Tombstone (Grabstein) Territorial ParkExterner Link Titel im Yukon reichlich Naturwunder und Kultur der First Nations. Nicht einschüchtern lassen vom Namen! Tausende Jahre haben die Tr´ondëk Hwëch in Tombstone gelebt, ihre Jagdunterstände, Steinwerkzeuge und Gräber wurden an über 70 geschützten archäologischen Stätten gefunden, die ihr besichtigen könnt.

 

Tag der indigenen Völker

 

Squamish Lil'wat Cultural Centre in British Columbia. Credit: Logan Swayze

 

Der National Indigenous Peoples DayExterner Link Titel wird in ganz Kanada mit Festen und traditionellen Spielen gefeiert - immer am 21. Juni zur Sommersonnenwende. Das einzigartige Erbe, die vielfältigen Bräuche und die herausragenden kulturellen Beiträge der First Nations, Inuit und Métis sollen an diesem Tag besonders gewürdigt und gefeiert werden. Einfach bei der örtlichen Community fragen, wo Mitfeiern möglich ist.

 

Mehr über Kanadas Ureinwohner findet ihr auf der Indigenous CanadaExterner Link Titel Seite.